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Webspace und Webhosting - gut oder billig?

Im Grunde ist es nicht schwer, heutzutage einen Anbieter für Webhosting zu finden, bei dem man für ein bisschen Webspace nichts bezahlen muss. In der Regel erhält man hier sogar gleich noch ein Blogsystem vorinstalliert, so dass man sich nur noch um die optische und inhaltliche Gestaltung der Webseite kümmern muss. Das klingt bequem und einfach, vor allem dann, wenn man weder viel Zeit hat, noch viel von Webdesign versteht. Doch Vorsicht: Zwar kostet der Webspace nichts, dennoch werden solche Webseiten über kurz oder lang zum Ärgernis. Es ist daher besser, sich gleich einen Anbieter für Webhosting zu suchen, der zwar etwas Geld für seinen Service verlangt, dafür aber auch einige Vorteile bietet.

Kostenlos nur mit Werbung

Anbieter, die ihren Kunden Webspace kostenlos zur Verfügung stellen, sind natürlich nicht einfach spendabel. Im Gegenteil, sie finanzieren ihr Angebot nämlich durch Werbung. Jedes Mal, wenn eine Webseite aufgerufen wird, erscheint darauf Werbung. Ob man ein blinkendes Banner hat oder noch schlimmer: Ein nervtötendes Popup, liegt in der Entscheidung des Providers. Was bei einer privaten Seite schon sehr nervig werden kann, wird dann zur Katastrophe, wenn man eine gewerbliche Webseite hier kostenlos hosten will. Denn welcher Kunde würde ein Unternehmen für seriös halten, bei dem einen auf jedem Besuch Bannerwerbung für Onlinegames und Onlineshops entgegen springt? Im schlimmsten Fall kann man auf diese Weise sehr viele Besucher verlieren. Soll das nicht passieren, kann man sich sein Webhosting von Werbung freischalten lassen. Das kostet in der Regel aber mehr, als der Webspace bei einem seriösen Anbieter gekostet hätte.

Seriös aussehen ist alles

Ganz gleich, ob man einen privaten Internetauftritt haben möchte, oder ob der Webspace für eine Firmenwebseite genutzt werden soll: Natürlich soll die neue Internetpräsenz auch seriös und professionell aussehen. Hier stößt man bei einem Billighoster aber schnell an seine Grenzen. Da das Webseitenprogramm vorinstalliert ist, sind auch die Gestaltungsmöglichkeiten sehr eingeschränkt. So lässt sich kaum die individuelle Vielfalt schaffen, die für eine gut aussehende Webseite doch so wichtig ist. Das mag am Anfang egal sein, aber mit steigendem Erfolg der Webseite steigen auch die Ansprüche. Und irgendwann reicht das Outfit einer Billigwebseite einfach nicht mehr. Da man keinen Zugriff auf den Webspace hat, sondern die Webseite nur direkt online ändern kann, gibt es auch keine Möglichkeit, hier ein besseres Programm zu installieren.

Auch mit der Domain kann man bei solch kostenlosem Webspace nicht viel anfangen. Man hat nämlich keine eigene Adresse, sondern lediglich eine sogenannte Subdomain. Dabei handelt es sich um eine URL, die unter einer anderen Domain liegt. Zum Beispiel: http://meineseite.kostenloser-webseitenanbieter.de. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern wirkt auch genau so auf potentielle Kunden. Mal ganz abgesehen davon, dass sich kein Mensch solche Adressen merken kann.

Umziehen? Unmöglich. Oder?

Wer bei einem kostenlosen Webhosting Betreiber seine Webseite hat, wird also über kurz oder lang feststellen müssen, dass der Webspace bei weitem nicht das bietet, was man eigentlich braucht. Es gilt also einen neuen Provider zu finden, der einfach bessere Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Der ist auch leicht gefunden und kostet dabei vielleicht sogar weniger, als man für den Webspace ohne Werbeeinblendung beim ursprünglichen Webhoster bezahlt hat. Auch eine eigene Domain und der Zugriff auf den Server gehören bei professionellem Webhosting dazu. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind also plötzlich vollkommen offen. Dennoch gibt es bei der Sache ein unangenehmes Problem: Da man beim Billiganbieter keinen Zugriff auf den Server hat, kann man sich seine Daten dort auch nicht herunterladen. Es wird also schwierig bis unmöglich, die alte Webseite eins zu eins auf den neuen Webspace zu übernehmen. Das Ende vom Lied ist, dass man viel Zeit und möglicherweise auch noch viel Geld investieren muss, um mit seiner Webseite zu einem neuen Provider zu wechseln. Aus diesem Grund ist es einfach ratsamer, sich gleich einen vernünftigen Provider zu suchen. Der kostet vielleicht ein paar Cent im Monat mehr, als der Billiganbieter es tun würde. Dafür spart man sich damit aber auch viel Nerven.

Weitere interessante Webseiten zum Thema Webspace und Webhosting:
http://www.thespagency.com/ http://www.highlightcreatives.com/ http://www.monlar.net/ http://www.vet4vet.com/ http://www.napazara.info/ http://www.docodha.org/ http://www.casa3g.org/ http://www.fone2fone.net/ http://www.norb.it/

 
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